Licht-Erde-Dank
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Bäume im Mittelpunkt des Menschen

In früheren Zeiten waren die Bäume Mittelpunkt namhafter Veranstaltungsorte für Tanz und Spiel. Gericht und Urteilsvollstreckung fanden jahrhundertelang in ihrem Schatten statt.

Für die keltischen und germanischen Vorfahren wohnten in den Bäumen die Götter und manifestierten sich darin.

Denken wir an Bäume - denken wir an die Farbe grün. Diese Farbe hat eine besondere Wirkung auf den Menschen.
Grün ist bekannt als kühlend, sie beeinflusst das sympathische Nervensystem, entspannt die Blutgefässe, kann Bluthochdruck mildern.
Grün stimuliert die Hypophyse und stabilisiert das Gefühlsleben.
Grün
wird mit Wachstum, Fruchtbarkeit, Jugend und Hoffnung verbunden.

Lebensbaum

Ein Baumheiligtum der Kelten am Ammersee

Der Mensch als Lebensbaum
Betrachten wir auf dem Bild die Lunge eines Menschen und wenden das Bild, dann kann ein Lebensbaum erkannt werden. Der Stamm mit allen seinen Ästen und Zweigen bis hin zu den Blättern.

Lunge
Lunge-umgekehrt

So ergänzen sich Baum und Mensch unter anderem in der Atmung.

Eine kleine Buche produziert in einer Stunde 1,7 kg Sauerstoff,
was dem Sauerstoffbedarf von 3 Menschen entspricht.

Baum

Die Welt in der wir leben ist ein grosser Organismus, indem alles verwoben ist.
In früheren Zeiten waren die Gesetze der Natur zu studieren und kennen zu lernen oberstes Gebot und zum Überleben notwendig.

Baumwesen

Die Auffassung, dass dem Baum ein Geistwesen innewohnt, ist ebenfalls auf der Erde fest verwurzelt, unabhängig von Zeitalter, Kulturkreis, Religion, Politik, Philosophie oder Moden.
Dies ist ein Weg, mit anderen Lebensformen Umgang zu pflegen. Besonders in den Religionen (Religio = Wurzel) alter Zeiten, waren sich die Menschen ihrer “Bruderschaft” mit den Bäumen bewusst.

Bäume sind Türen in die geistige Welt und wurden von Kelten, Ägyptern, Germanen und vielen Urvölkern bewusst geehrt.

Dies ist kein geheimnisvolles Wissen nur für Eingeweihte.

Es steht jedem Menschen frei zur Verfügung.

In buddhistischen Schriften wurde Buddha selbst als Baum dargestellt, da er durch seine Erleuchtung (unter dem Baum) eins mit dem Kosmos geworden ist. Somit ist auch hier zu erkennen, dass die Bäume mit der geistigen Entwicklung und Schulung des Menschen eng verknüpft sind.

Der Weltenbaum mit seinem Stamm tief verwurzelt im Urgrund und die mächtige Krone verzweigt mit dem Kosmos.

Das menschliche Gehirn gleicht einem Netzwerk einer Baumkrone, mit der Wirbelsäule als Stamm in welcher der Lebensfluss beständig zwischen Himmel und Erde fliesst. Vielerorts auch als Kundalini, im Christentum als das “Pfingstfeuer” bekannt. Kundalini die “Kundreiche”, die “Allwissende”, die den Mensch mit der Schöpfung - mit Himmel und Erde - verbindet.

In der westlichen Gesellschaft in ein Bruch zwischen Natur und Mensch erzeugt worden. Dieser Bruch, die Entheiligung der Erde und ihrer Lebensformen, hat inzwischen die ganze Welt an den Rand einer ökologischen Krise geführt.

geköpfte Tanne
geköpfte-Bäume
Plantanen-verstümmelt

Geköpfte Bäume, stark verstümmelte und ständig zurückgeschnittene Plantanen
müssen der Vergangenheit angehören.

Denn der Mensch steht im engen Zusammenhang mit der Natur und alles was er erwirkt und bewirkt, kommt in der Folge wieder auf ihn zu. Ein geköpfter oder ständig zurückgeschnittener Baum kann die Lichtkräfte nicht mehr entsprechend aufnehmen und wird daher in seinem System empfindlich geschwächt und das Baumwesen kann seine Energie nicht mehr voll entfalten, was sich nachhaltig auf den Menschen und das gesamte Ökosystem auswirkt.

Schutz der Erde kann nur aus Freude und Liebe geschehen und nicht aus Pflichtgefühl und Schuld.

Das was wir in der Vergangenheit verloren haben, gilt es wieder zu finden, sich zu eröffnen und mit der Natur in Harmonie zu leben, von und mit ihr zu lernen. Dies sind Schritte zur Heilung dieses geistigen Bruches in uns und nur dadurch kann die Heilung unserer Erde sich entwickeln.