Licht-Erde-Dank
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Tiere und ihre Botschaften an den Menschen

Die Erde ist für den Menschen die grösste und wunderbarste Universität, um zu lernen und um sich weiterentwickeln zu können.
Alles ist in der Natur eingeschrieben, steht bereit, damit der Mensch forschen, erfahren und in ihr lesen und erkennen kann.

Ist dies die Bedeutung der Aussage “sich die Natur Untertan machen”?
Von und mit ihr zu lernen, um das höchste Ziel erreichen zu können,
wieder eins zu werden mit der Schöpfung?!

Viele alte Überlieferungen zeigen auf, dass die Urvölker eng mit der Natur zusammenarbeiteten.

Affe-Mensch

Noch in der heutigen Zeit steht es dem Menschen offen, zu forschen, in sich zu lauschen und zu hören, was die Natur zu erzählen hat und wie viele Gemeinsamkeiten den Menschen mit der Natur verbinden.

Dieses Wissen steht jedem zur Verfügung, ist im inneren verborgen und zeigt auf, dass der Mensch viel mehr ist, als er glaubt. Etwas viel schöneres und grösseres, als er je zu träumen wagt.

Das alles will die Natur uns vermitteln und hilft mit, dieses Ziel zu erreichen.

Hier einige Beispiele, die ermutigen mögen, sich selbst auf diese grossen Forschungsgebiete einzulassen und reich beschenkt daraus zu lernen.

Hirsch

Der Hirsch

Träger der Ganzheit, die Kraft aus dem Licht.

Sein Geweih, eine Krone, ein Geäst in den Himmel, mit welchem er die Lichtkräfte des Universums empfangen kann.

Schon bei den Kelten erinnerte das Hirschgeweih an den “Alten Hirsch” den grossen Gott Cernunos, den Freund der Menschen. Dessen Geweih, eine Krone, den Ästen der Bäume gleicht, welche in den Himmel ragen und von dort Botschaften, Wissen und Macht der Anderwelten brachten und jenen Menschen, der guten Willens ist, dorthin führt. 

Der Hirsch ein Bote
von Tod und Wiedergeburt - ein Tier der Verwandlung.

Hirsch-ohen-Geweih

Jedes Jahr legt der Hirsch seine Krone vor dem Höchsten nieder,
er gibt sie an die Erde ab, ohne sie eifersüchtig zu behalten.
Es erwächst dann eine noch schönere, eine noch reifere und eine noch grösser entfaltete Krone.

Die anfangs noch verwundbare zarte Haut ist ein Zeichen des Todes. Daraus erwächst aus dem  Skelett - aus dem Bestehenden - das neue junge Geweih.

Bereits im Herbst ist dieses Geweih noch edler und kraftvoller nachgewachsen. Der Bast wird abgestriffen.
Der Bast ist eine samtartig behaarte, stark durchblutete und berührungsempfindliche Haut, die das wachsende Geweih ernährt und schützt. Nachdem das Geweihwachstum beendet ist, wird die Blutzufuhr unterbrochen. Der dadurch austrocknende Bast wird durch Reiben und Schlagen an Büschen und Bäumen »gefegt«, bis die knöcherne Geweihstange kahl ist.

Wenn Hirschen kämpfen, kniet der Sieger vor dem Verlieren nieder und senkt sein Geweih zu Boden und zeigt damit das Ende des Kampfes an.

Hirsch-Bast-1
Hirsch-Bast-abgelegt

Diese wunderbaren Bilder sind im Wildpark Sonnenhalde bei Tettnang entstanden. Familie Späth pflegt diesen Park liebevoll. Ein Erlebnis für die ganze Familie. mehr......

Hirsch-Baum

Darin ist eine Botschaft, ein Geheimnis an den Menschen enthalten.
Auf das strukturgebende (Skelett) zu bauen. Jedoch immer wieder Altes abzulegen, um weiter wachsen zu können und über sich hinaus zu wachsen. Auf diese Weise mehr und mehr Himmel und Erde in sich zu verbinden.

Eine einfache alltägliche Übung dafür ist - DER ATEM

Mit dem Ausatmen können wir Altes ablegen und mit dem Einatmen dürfen wir Neues empfangen.
Das Atmen bewusst geschehen zu lassen, ermöglicht zunehmend Altes loszulassen und darauf zu vertrauen, dass das Neue eine noch grössere und edlere Weiterentwicklung hervorbringt, die über das Vorangegangene hinauswachsen lässt.

Spinne

Die Spinne oft ungeliebt, trägt eine grosse Weisheit zu den Menschen.
Sie kann sich an einem langen Faden zu einem neuen Lebensraum tragen lassen.
Sie webt Fäden, bringt sie aufs Beste in ihrem Netz unter und kann auch bei Bedarf ein jähes Ende setzen.
Dabei erzählt sie von der Vergangenheit, der Zukunft und der Gegenwart.

Die Spinne hat einen grossen Bezug zur Weiblichkeit. Eine andere Weiblichkeit.

Ist es diese besondere Weiblichkeit, die vielen Angst bereitet?
Sie erzählt ebenso vom Loslassen des Alten für das Neue.
Sie stirbt nach dem sie die Eier in den Konkon gelegt hat.

Mit ihren 8 Beinen verbindet sie alle Himmelsrichtungen und erinnert somit an die Ewigkeit und Unendlichkeit.
Das Zeichen der liegenden Acht beschreibt das EINE - ohne Anfang und ohne Ende und die Acht erzählt von der Achtsamkeit.

Gelingt es dem Menschen, stets in der Gegenwart und somit in seiner Mitte zu bleiben und lässt er es zu, sich an seinem göttlichen Faden in einen neuen Lebensraum tragen zu lassen, ist er dem Himmel sehr nah und frei von jeglicher Manipulation.